17. 1. 2012 | Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der 44-jährigen Mathematik-Professorin Barbara Wohlmuth den Leibniz-Preis 2012 zuerkannt, den renommiertesten deutschen Wissenschaftspreis. Barbara Wohlmuth ist Inhaberin des Lehrstuhls für Numerische Mathematik der Technischen Universität München (TUM). Die DFG würdigt damit ihre exzellente Forschungsarbeit im Bereich der Gebietszerlegungsmethoden, einem Schlüssel zur Vereinfachung komplexer, gekoppelter Probleme der Festkörper- und Strömungsmechanik. Die Auszeichnung ist mit 2,5 Millionen Euro für die Forschung dotiert.
Strukturwissenschaften (Mathematik, Informatik, Informationswissenschaft)
Technische Universität München
Frau Prof. Eva Grebel erforscht die Entwicklungsgeschichte unserer Milchstraße anhand naher Zwerggalaxien, Dr. Lisa Kaltenegger arbeitet an der Beschreibung der Atmosphären von Planeten um andere Sterne. Im Gespräch mit AcademiaNet machen die beiden Heidelberger Astronominnen anschaulich ihren Forschungsalltag erfahrbar.
Die länger werdenden Tage des Spätwinters sind ein wichtiges Signal, das die Fortpflanzungsaktivität vieler Tiere anregt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie habe nun herausgefunden, dass die Tageslänge unterschiedliche Auswirkungen auf die Genaktivität im Gehirn bei Kohlmeisenpopulationen aus Mittel- und Nordeuropa hat.
In einer weltweiten Kooperation unter Leitung von Prof. Leena Bruckner-Tuderman, Ärztliche Direktorin der Universitäts-Hautklinik Freiburg, konnten Wissenschaftler eine neue Krankheit identifizieren. Die Krankheit ist komplex und weist Symptome in mehreren Organen auf.
Die empfindsame junge Dame im Märchen spürt die Erbse durch viele Lagen Matratzen hindurch und entpuppt sich dadurch als wahre Prinzessin. Physiker und Mikrobiologen der Universität des Saarlandes konnten in zwei neuen Studien zeigen, dass Bakterien und Proteine ähnlich empfindsam sein können. Diese Erkenntnisse können dabei helfen, zum Beispiel antibakterielle Beschichtungen und medizinische Implantate zu verbessern.
14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sind für den Zeitraum 2012 bis 2015 in Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt worden.