Dr. Yvonne Kleinmann


Kurzvita und Ausbildung

  • 1989 – 1996
    Studium der Osteuropäischen Geschichte, Slavistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln, Mainz und Paris (Frankreich)

  • 1993 – 1994
    DAAD-Jahresstipendium für die Panthéon-Sorbonne (Paris I) und die Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (Frankreich)

  • 1996 – 2000
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Osteuropäische Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, zahlreiche mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Russland

  • 2000 – 2001
    Objektrecherche und Mitwirkung am Konzept der Dauerausstellung für das Jüdische Museum Berlin

  • 2002 – 2006
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Lehre an der Universität Leipzig

  • 2003
    Promotion zum Thema "Neue Orte – neue Menschen. Jüdische Lebensformen in St. Petersburg und Moskau im 19. Jahrhundert", Universität zu Köln

  • 2006 – 2007
    Forschungsaufenthalt an der Hebräischen Universität Jerusalem, Israel (Yad Hanadiv Fellow)

  • 2007 – 2008
    Gastwissenschaftlerin und Koordinatorin des Projekts "Religionsfrieden und Modi der Bewältigung religiöser/konfessioneller Konflikte in Ostmitteleuropa (16.-19. Jh.)" am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Leipzig

  • Seit 2008
    Leiterin der Emmy Noether-Forschungsgruppe "Wege der Rechtsfindung in ethnisch-religiös gemischten Gesellschaften. Erfahrungsressourcen in Polen-Litauen und seinen Nachfolgestaaten" am Institut für Slavistik der Universität Leipzig; Arbeit an der Habilitation "Konkurrenz und Kooperation religiös verankerter Rechtssysteme im frühneuzeitlichen Polen-Litauen. Der Fall Rzeszów"

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Kleinmann, Y.: Neue Orte – neue Menschen. Jüdische Lebensformen in St. Petersburg und Moskau im 19. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2006.

  • Kleinmann, Y. (Hg.): Kommunikation durch symbolische Akte. Religiöse Heterogenität und politische Herrschaft in Polen-Litauen. Stuttgart: Steiner, 2010 (Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa, Bd. 35).

  • Kleinmann Y.: Jewish Society Beyond the Pale of Settlement. In: History of the Jews in Russia. Hg. von Israel Bartal, Bd. 2: Jews in Imperial Russia (hebr./russ.). Hg. von Ilya Lurie. Jerusalem (im Druck).

  • Kleinmann, Y.: Normsetzung, Narration und religiöse Symbolik. Privilegien als Grundlage der Religionspolitik auf dem frühneuzeitlichen Latifundium Rzeszów. In: Kommunikation durch symbolische Akte. Religiöse Heterogenität und politische Herrschaft in Polen-Litauen. Hg. von Yvonne Kleinmann. Stuttgart 2010. S. 249-269.

  • Kleinmann, Y.: Wissenschaft imperial – Wissenschaft national. Entwurf einer Geschichte der Ethnographie im Russländischen Reich. In: Imperienvergleich. Beispiele und Ansätze aus osteuropäischer Perspektive. Festschrift für Andreas Kappeler. Hg. von Guido Hausmann und Angela Rustemeyer. Berlin 2009. S. 77-103.

  • Kleinmann, Y.: Jüdische Eliten, polnische Traditionen, westliche Modelle und russische Herrschaft. Kulminationen in den Jahren 1804, 1844, 1869 und 1881. In: Aufsteigen und Obenbleiben in europäischen Gesellschaften des 19. Jahrhunderts. Akteure – Arenen – Aushandlungsprozesse. Hg. von Karsten Holste, Dietlind Hüchtker und Michael G. Müller. Berlin 2009. S. 193-222.

  • Kleinmann, Y.: Ausländer? – Russen? – Sozialisten?. Jüdische Studenten aus dem östlichen Europa in Leipzig, 1880-1914. In: Bausteine einer jüdischen Geschichte der Universität Leipzig. Hg. von Stephan Wendehorst. Leipzig 2007. S. 517-540.

  • Kleinmann, Y.: Zdanie kak religioznyj i politicheskij simvol. Predystorija Moskovskoj choral'noj sinagogi (1869 – 1906) [Ein Gebäude als religiöses und politisches Symbol. Die Vorgeschichte der Moskauer Choralsynagoge (1869 – 1906)]. In: 100 let. Moskovskaja choral'naja sinagoga. Hg. von Rashid Kaplanov, Aleksandr Lokshin et al. Moskau 2006. S. 10-25.

  • Kleinmann, Y.: Blasphemie – wider den katholischen Glauben – Der Fall eines jüdischen Schankwirts in Polen 1726. In: Synchrone Welten. Zeitenräume jüdischer Geschichte. Hg. von Dan Diner. Göttingen 2005. S. 37-66.

  • Kleinmann Y.: Von der russischen Akademie zur jüdischen Kunst – Laufbahnen jüdischer Künstler vor dem politischen und soziokulturellen Hintergrund des späten Zarenreichs und der frühen Sowjetunion. In: Auf den Spuren Marc Chagalls – Jüdische Künstler aus Russland und Polen mit ihrem Beitrag zur frühen Moderne (1910 bis 1925). Katalog zur Ausstellung im Kunst-Museum Ahlen, 7. Dezember 2003 bis 22. Februar 2004. Hg. vom Kunstmuseum Ahlen. Ahlen 2004. S. 154-163, 211-212.


Ausgewählte Projekte

  • "Wege der Rechtsfindung in ethnisch-religiös gemischten Gesellschaften. Erfahrungsressourcen in Polen-Litauen und seinen Nachfolgestaaten", seit 2008

  • "Religionsfrieden und Modi der Bewältigung religiöser/ konfessioneller Konflikte in Ostmitteleuropa (16.-19. Jahrhundert)", in Kooperation mit Prof. Dr. Michael G. Müller, Dr. Martina Thomsen und Dr. Dietlind Hüchtker, GWZO Leipzig, seit 2008

  • "Kommunikation durch symbolische Akte. Religiöse Heterogenität und politische Herrschaft in Polen-Litauen", 2006 – 2010, Buchprojekt in Kooperation mit polnischen, ukrainischen, US-amerikanischen, israelischen und deutschen WissenschaftlerInnen

Mitgliedschaften in Gremien und Jurys

  • Verband der Osteuropahistoriker

  • Mitherausgeberin der Zeitschrift "Werkstatt Geschichte"

Weitere Qualifikationen

  • Konferenzorganisation

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Projektmanagement

  • Universitäre Lehre

  • Ausstellungskonzepte/Museum


Besondere Qualifikationen/Soft Skills/Außerberufliches

Weitere Interessen

  • Interdisziplinäre Kooperation, angewandte Wissenschaft


Soft Skills

  • Wissenschaftsorganisation

  • internationale Kooperation

  • Projektmanagement

  • Studien- und Promotionsberatung


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