Aufnahmekriterien für Wissenschaftlerinnen

Herausragende Wissenschaftlerinnen werden von unseren Partnern für das Portal benannt; eine Selbstbewerbung zur Aufnahme ist nicht möglich. Die wissenschaftlichen Partnerorganisationen haben hochrangige Personen in den Lenkungsausschuss entsandt, der sich auf gemeinsame Kriterien verständigt hat. Die Partner verpflichten sich, alle Kandidatinnen für AcademiaNet nach diesen Kriterien zu benennen.

Die wichtigsten Kriterien, die bei der Auswahl für das Internetportal herangezogen werden, sind:

1. Hervorragende wissenschaftliche Qualifikation

Die Kandidatin sollte über eine hervorragende wissenschaftliche Qualifikation verfügen – an den in ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Disziplin gängigen Maßstäben und an ihrer akademischen Reife gemessen.

Maßstäbe sind zum Beispiel
  • die Publikationstätigkeit
  • Preise und andere Anerkennungen, wie etwa besonders auszeichnende Stipendien oder Mitgliedschaften in angesehenen wissenschaftlichen Kreisen (z.B. in hochrangigen Ausschüssen, Gremien, Akademien o. ä.)
  • selbständig in kompetitiven Verfahren eingeworbene Drittmittel
  • die Anzahl von Patenten
  • der Art und Anzahl von eingeladenen Fachvorträgen auf internationalen Konferenzen


Orientierungsgrößen für etablierte Wissenschaftlerinnen, die in das Portal aufgenommen werden, sind zum Beispiel die Trägerinnen eines Leibniz-Preises, eines Max-Planck-Forschungspreises, eines Wittgensteinpreises, Mitgliedschaft im Hauptausschuss oder Senat der großen Forschungsorganisationen, Mitgliedschaft in einer der nationalen Akademien, ERC Advanced-Grant-Empfängerinnen, Leiterinnen einer Forschungsabteilung in der freien Wirtschaft oder die Max-Planck-Direktorinnen.


Orientierungsgrößen für Nachwuchswissenschaftlerinnen (s. auch Pkt. 3: Akademische Mindestreife) sind etwa die Trägerinnen eines Sofia-Kovalevskaja-Preises der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, ERC Starting-Grant-Empfängerinnen, Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiterinnen, Liebig-Stipendiatinnen im fortgeschrittenen Stadium, Max-Planck-Nachwuchsgruppenleiterinnen, sowie Lichtenberg-Professorinnen der Volkswagenstiftung, EMBO Young-Investigators-Awardees, EURYI Awardees oder Mitglieder der Jungen Akademie der Leopoldina und der BBAW.

2. Selbstständige Führungstätigkeit

Die Kandidatin sollte eine eigene Forschungsgruppe leiten.

3. Akademische Mindestreife

Die Kandidatin sollte über ein klar erkennbares eigenes wissenschaftliches Profil verfügen. Orientierungsgrößen sind Kandidatinnen, die z.B. die erste Zwischenevaluation als Liebig-Stipendiatin (VCI) oder MPG-Nachwuchsgruppenleiterin erfolgreich hinter sich haben.

4. Weitere unterstützende Kriterien
  • Vereinbarung von Familie und akademischer Karriere
  • Auslandserfahrung
  • absolvierte Gastprofessuren
  • Lehrtätigkeit
  • gesellschaftliches Engagement
  • Engagement in forschungs- oder hochschulpolitischen Gremien

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