Kurzvita und Ausbildung

  • 1997 – 2002
    Diplom in Biologie, Universität Würzburg, Deutschland

  • 2001 – 2002
    Master, Neurowissenschaften, International Max Planck Research School Neurosciences, Göttingen, Deutschland

  • 2002 – 2006
    Promotion in Neurowissenschaften, International Max Planck Research School Neurosciences, Labor von Stephan Sigrist, ENI-G, Göttingen, Deutschland

  • 2007 – 2012
    Postdoc bei Ardem Patapoutian, The Scripps Research Institute, La Jolla, Kalifornien, USA

  • Seit 2012
    Emmy Noether-Gruppenleiterin, MPIEM, Göttingen, Deutschland

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Dubin AE, Schmidt M, Mathur J, Petrus MJ, Xiao B, Coste B, Patapoutian A. (2012). Inflammatory signals enhance piezo2-mediated mechanosensitive currents. Cell Rep. Sep 27;2(3):511-7.

  • Gómez-Varela D, Schmidt M, Schoellerman J, Peters EC, Berg DK. (2012) PMCA2 via PSD-95 Controls Calcium Signaling by alpha7-Containing Nicotinic Acetylcholine Receptors on Aspiny Interneurons. J Neurosci. 16;32(20):6894-905.

  • Coste B, Xiao B, Santos JS, Syeda R, Grandl J, Spencer KS, Kim SE, Schmidt M, Mathur J, Dubin AE, Montal M, Patapoutian A. (2012) Piezo proteins are pore-forming subunits of mechanically activated channels. Nature 19;483(7388):176-81.

  • Coste B, Mathur J, Schmidt M, Earley TJ, Ranade S, Petrus MJ, Dubin AE, Patapoutian A. (2010) Piezo1 and Piezo2 Are Essential Components of Distinct Mechanically Activated Cation Channels. Science, 330: 55-60

  • Owald D*, Fouquet W*, Schmidt M, Wichmann C, Mertel S, Depner H, Christiansen F, Zube C, Quentin C, Körner J, Urlaub H, Mechtler K, Sigrist SJ. (2010) A Syd-1 homologue regulates pre- and postsynaptic maturation in Drosophila. J Cell Biol. Feb 22;188(4):565

  • Schmidt M, Dubin AE, Petrus MJ, Earley TJ, Patapoutian A (2009). Nociceptive signals induce trafficking of TRPA1 to the plasma membrane. Neuron 64(4):498-509.


Ausgewählte Projekte

  • Die Wahrnehmung von und angemessene Reaktion auf externe und interne Reize ist für das Überleben entscheidend. Bei Wirbeltieren werden chemische, mechanische (angenehmer bis schmerzhafter Kontakt) und thermische Reize durch spezielle somatische sensorische Neuronen ermittelt, die diese Signale über das Rückenmark an das Gehirn senden. Eine wichtige Untergruppe dieser Neuronen sind die sogenannten Nozizeptoren – Reize, die die Sinne schädigen. Demzufolge vermittelt ihre Aktivierung Nozizeption und führt zu Schmerzempfindung.

    Schmerz ist das häufigste Symptom, aufgrund dessen Patienten ärztliche Hilfe suchen. Während akuter Schmerz im Zuge der Evolution als Schutzmechanismus des Körpers vor Verletzungen diente, können Schmerzen ebenso zu einem chronischen und kräftezehrenden Leiden werden. Leider stellen chronische Schmerzen die Medizin vor erhebliche Herausforderungen: Zurzeit können sich Therapien für die Kurzzeitbehandlung als effektiv erweisen, aber dennoch bieten viele von ihnen keine nachhaltige Linderung chronischer Beschwerden oder verursachen starke Nebenwirkungen. Aus diesem Grund ist zweifellos ein tieferes Verständnis der molekularen Mechanismen erforderlich, die sowohl akuten als auch chronischen Schmerzen zugrunde liegen.

    Unsere Forschung konzentriert sich auf die komparative und quantitative Analyse von Signalkomplexen in bestehenden Mausmodellen für akute und chronische Schmerzen. Zu diesem Zweck verwendet unser Labor Interatomik, genetische Profile, Kalzium-Bildgebung, Elektrophysiologie, neuronales Tracing und Verhaltensstudien bei Mäusen, um Antworten auf wichtige Fragen zu finden.

    1. Worin bestehen die spezifischen dynamischen Veränderungen, die auf molekularer, zellulärer und Netzwerkebene bei akuten oder chronischen Schmerzen in den Nozizeptoren stattfinden?

    2. Wie spiegeln sich diese Veränderungen in den schmerzverwandten Regionen des zentralen Nervensystems wider?

    Die Identifikation von Schmerzen in Signalkomplexen, die bestimmten Schmerzzuständen zugeordnet sind, sollte es uns ermöglichen, selektiv die entsprechenden Komplexe in vivo zu modulieren und dabei gleichzeitig die wichtigsten physiologischen Funktionen intakt zu lassen.

Kontakt

Die Kontaktdaten sind nur für angemeldete Mitglieder sichtbar,
es besteht jedoch die Möglichkeit für eine kostenlose Anmeldung.

Referenzen

  1. Erfahren Sie, was unsere Mitglieder über AcademiaNet sagen.

No more excuses!

  1. Lesen Sie in dieser Broschüre mehr über AcademiaNet und Europas Spitzenforscherinnen.

Ähnliche Profile

  1. Prof. Dr. Amparo Acker-Palmer

    Biologie, Biology, Neurowissenschaften, Zellbiologie, Zelluläre und Molekulare Neurowissenschaft, Vaskuläre Biologie, Tumorbiologie

  2. PhD Mar Albà

    Biologie, Evolution, Genomik, Bioinformatik

  3. Dr. Nicola Allen

    Neurowissenschaften, Role of astrocytes in brain function

  4. Dr. Sonja-Verena Albers

    Biologie, Molekulare Biologie, molekulare Mikrobiologie, Biochemie, Membranprotein-Biochemie